{"id":12731,"date":"2021-02-04T13:51:47","date_gmt":"2021-02-04T13:51:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lebenshilfe-kv-gg.de\/?page_id=12731"},"modified":"2021-12-14T19:00:35","modified_gmt":"2021-12-14T19:00:35","slug":"inklusive-wohngemeinschaft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.lebenshilfe-kv-gg.de\/?page_id=12731","title":{"rendered":"Inklusive Wohngemeinschaft"},"content":{"rendered":"<p><button id=\"listenButton1\" class=\"responsivevoice-button\" type=\"button\" value=\"Play\" title=\"ResponsiveVoice Tap to Start\/Stop Speech\"><span>&#128266; Seite vorlesen lassen<\/span><\/button>\n        <script>\n            listenButton1.onclick = function(){\n                if(responsiveVoice.isPlaying()){\n                    responsiveVoice.cancel();\n                }else{\n                    responsiveVoice.speak(\"Die Lebenshilfe Gro\u00df-Gerau sieht die inklusive Wohngemeinschaft als einen weiteren Schritt an, Inklusion in der Gesellschaft zu verankern und somit nicht nur die Bewohner*innen in einem selbstbestimmteren Leben zu unterst\u00fctzen, sondern auch zum Wandel der Gesellschaft beizutragen, hin zu einem Alltag, in dem Inklusion selbstverst\u00e4ndlich ist. Die inklusive Wohngemeinschaft besteht aus f\u00fcnf Bewohner*innen mit einer Behinderung, vier Bewohner*innen ohne eine Behinderung sowie je einer p\u00e4dagogischen Fach-, Betreuungs- und Assistenzkraft. Die Bewohner*innen mit Behinderung werden von den Bewohner*innen ohne Behinderung sowie von den Mitarbeiter*innen unterst\u00fctzt. Es wird jedoch keine Vollzeitbetreuung geben, da alle Bewohner*innen der Wohngemeinschaft ein selbstbestimmtes Leben f\u00fchren sollen. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass sich die Bewohner selbst aktiv f\u00fcr die WG entscheiden k\u00f6nnen sowie weder verhaltensauff\u00e4llig noch betreuungsaufwendig sind, andernfalls w\u00fcrde das WG-Leben erschwert werden. Die WG wird als M\u00f6glichkeit der Emanzipation aus dem Haushalt der Eltern angesehen, die zu einem selbstbestimmteren Leben f\u00fchrt. Der Kontakt zu den Eltern soll jedoch nicht abgebrochen werden, im Gegenteil: gegenseitige Besuche sind erw\u00fcnscht. Die Bewohner*innen ohne Behinderung sollten soziales Engagement gegen\u00fcber Menschen mit einer Behinderung zeigen sowie einer T\u00e4tigkeit nachgehen. Im Gegenzug f\u00fcr ihre Arbeit in der WG und Unterst\u00fctzung der Bewohner*innen bezahlen sie eine geringere Miete. Jeder Bewohnerin und jedem Bewohner steht ein eigenes Zimmer zur Verf\u00fcgung. Die vier B\u00e4der, die K\u00fcche sowie der Ess- und Wohnbereich werden gemeinschaftlich genutzt. Der Haushalt der Wohngemeinschaft wird gemeinsam gef\u00fchrt und durch eine Haushaltskasse finanziert, in die jede*r gleicherma\u00dfen einbezahlt. Bei der Haushaltsf\u00fchrung m\u00fcssen sich alle Bewohnerinnen und Bewohner einbringen. Die Bewohner*innen mit einer Behinderung werden dabei von den Bewohner*innen ohne Behinderung unterst\u00fctzt. Um den Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgef\u00fchl unter allen Bewohner*innen der WG zu st\u00e4rken, gibt es pro Jahr einen WG-Urlaub, an dem alle teilnehmen sollen. Das Zusammenleben soll \u00e4hnlich dem einer Familie sein: Es bietet Raum f\u00fcr pers\u00f6nliche Interessen, garantiert aber auch gegenseitige Unterst\u00fctzung im Alltag. Zudem kann die freie Zeit an den Wochenenden miteinander verbracht werden. Zur Qualit\u00e4tssicherung werden die Mitarbeiter*innen der WG von Sozial- und Diplomp\u00e4dagogen unterst\u00fctzt und k\u00f6nnen regelm\u00e4\u00dfig an Fortbildungen und Supervisionen teilnehmen. Auch f\u00fcr die Mitbewohner*innen der WG werden Fortbildungen und Supervisionen angeboten. Das Ziel der inklusiven Wohngemeinschaft ist die Inklusion in der Gesellschaft weiter zu bringen. Dies geschieht durch das aktive Leben von Inklusion innerhalb der WG. Die Mitbewohner*innen, die im Gegensatz zu den Bewohner*innen voraussichtlich keinen ganz so gro\u00dfen Teil ihres Lebens in der inklusiven WG leben werden, tragen den Gedanken der Inklusion nach ihrem Auszug auch weiter in die Gesellschaft und verbreiten ihn dadurch.\", \"Deutsch Female\");\n                }\n            };\n        <\/script>\n    <br \/>\n<div id=\"attachment_13668\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UC7E8rfooZ0Qv2fiVhvFWIog\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13668\" class=\"wp-image-13668 size-medium\" src=\"https:\/\/www.lebenshilfe-kv-gg.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/channels4_profile-300x300.jpg\" alt=\"Link im Bild f\u00fchrt zum Youtube-Kanal unserer WG.\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.lebenshilfe-kv-gg.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/channels4_profile-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.lebenshilfe-kv-gg.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/channels4_profile-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.lebenshilfe-kv-gg.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/channels4_profile-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.lebenshilfe-kv-gg.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/channels4_profile-600x600.jpg 600w, https:\/\/www.lebenshilfe-kv-gg.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/channels4_profile-144x144.jpg 144w, https:\/\/www.lebenshilfe-kv-gg.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/channels4_profile.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-13668\" class=\"wp-caption-text\">Link im Bild f\u00fchrt zum Youtube-Kanal unserer WG.<\/p><\/div><\/p>\n<p>Die Lebenshilfe Gro\u00df-Gerau sieht die inklusive Wohngemeinschaft als einen weiteren Schritt an, Inklusion in der Gesellschaft zu verankern und somit nicht nur die Bewohner*innen in einem selbstbestimmteren Leben zu unterst\u00fctzen, sondern auch zum Wandel der Gesellschaft beizutragen, hin zu einem Alltag, in dem Inklusion selbstverst\u00e4ndlich ist.<\/p>\n<p>Die inklusive Wohngemeinschaft besteht aus f\u00fcnf Bewohner*innen mit einer Behinderung, vier Bewohner*innen ohne eine Behinderung sowie je einer p\u00e4dagogischen Fach-, Betreuungs- und Assistenzkraft.<\/p>\n<p>Die Bewohner*innen mit Behinderung werden von den Bewohner*innen ohne Behinderung sowie von den Mitarbeiter*innen unterst\u00fctzt. Es wird jedoch keine Vollzeitbetreuung geben, da alle Bewohner*innen der Wohngemeinschaft ein selbstbestimmtes Leben f\u00fchren sollen. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass sich die Bewohner selbst aktiv f\u00fcr die WG entscheiden k\u00f6nnen sowie weder verhaltensauff\u00e4llig noch betreuungsaufwendig sind, andernfalls w\u00fcrde das WG-Leben erschwert werden. Die WG wird als M\u00f6glichkeit der Emanzipation aus dem Haushalt der Eltern angesehen, die zu einem selbstbestimmteren Leben f\u00fchrt. Der Kontakt zu den Eltern soll jedoch nicht abgebrochen werden, im Gegenteil: gegenseitige Besuche sind erw\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Die Bewohner*innen ohne Behinderung sollten soziales Engagement gegen\u00fcber Menschen mit einer Behinderung zeigen sowie einer T\u00e4tigkeit nachgehen. 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