Infomaterialien

Zehn Knigge-Tipps zum Umgang mit Menschen mit einer Behinderung

(zusammen mit unseren Mitarbeiter*innen erarbeitet)

  • Mit der Person mit einer Behinderung direkt & respektvoll interagieren
    • Höfliche Anrede
    • Erwachsene siezen
  • Hilfe anbieten, wenn angemessen – man hilft keinem „Kind“, ein „Nein“ muss akzeptiert werden
    • Geduld
    • Keine Bevormundung
    • Genaue und zielgerichtete Kommunikation
    • Hilfe mit Rücksicht (nur) auf die Behinderung
  • In die Person mit einer Behinderung hineinversetzen beim Reden, um mit den Gesprächsinformationen einen Mehrwert zu vermitteln
    • Richtlinien aktiv mitgestalten, Akzeptanz schaffen durch Aufklärung
  • Die Würde JEDES Menschen ist unantastbar – Akzeptanz als Grundfeste
    • Recht auf Selbstbestimmung
    • Wertschätzung
  • Die Benutzung gängiger Formulierungen ist in Ordnung, die Peinlichkeit entsteht erst durch die zwanghafte Umschiffung gebräuchlicher und eventuell zweideutiger Floskeln
    • Gleichbehandlung und Selbstbestimmung zulassen und fördern
    • Räume für Normalität schaffen
  • Immer korrekte Fachbegriffe für Menschen mit einer Behinderung benutzen, Abwertungen unbedingt unterlassen
  • Man spricht immer mit der Person selbst, nicht mit dessen möglichen Assistent*innen
    • Normaler Umgang
    • Der Mensch ist mehr als seine Behinderung
  • Blickkontakt ist wie bei jedem Gespräch auch hier immer Grundvoraussetzung
  • Es gibt andere Gesprächsthemen als die Behinderung – Neugierde wirkt immer aufdringlich
  • Der Mensch ist eine Summe von Eigenheiten und damit mehr als der Teilaspekt Behinderung
    • „Du musst mir helfen, dir zu helfen.“