Menschen mit Behinderung brauchen mehr bezahlbaren barrierefreien Wohnraum

Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. stellte in der Landespressekonferenz in Wiesbaden eine Studie über die Chancen von Menschen mit Behinderung auf dem Wohnungsmarkt in Hessen vor. „Wenn der Inklusionsgedanke beim Wohnen in die Realität umgesetzt werden soll, ist eine erhebliche Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus erforderlich“, so das Fazit der Forscher vom renommierten Pestel-Institut. […weiterlesen…]

Wir ziehen um

Wie viele von Euch wissen, ist unser Verein in den letzten Jahren sehr gewachsen. Wir leisten jedes Jahr mehr Betreuungsstunden, haben mehr Mitarbeiter und damit verbunden auch eine stetig wachsende Verwaltung.

Das Haus in der Walburgastraße ist dafür einfach zu klein geworden, denn wir können dort nicht mehr Betreuung und Verwaltung unter einem Dach unterbringen. Gerade die Möglichkeit für Gruppen, sich dort zu treffen, war uns enorm wichtig, weshalb wir nun eine Übergangslösung gefunden haben.

Die Verwaltung der Schulassistenz sowie die Personalverwaltung/Abrechnung werden daher gegen Ende Oktober in unsere neue Zweigstelle in der Gernsheimer Straße 8 (am Marktplatz in Groß-Gerau) umziehen.

Ein genaues Datum steht noch nicht fest, aber aller Voraussicht nach wird der Umzug in der letzten Oktoberwoche stattfinden. Wir bitten Euch für diese Zeit um etwas Nachsicht, denn es wird logistisch ein größerer Aufwand werden, sowohl alle Akten und Büromaterialien mitzunehmen als auch die technischen Voraussetzungen für einen möglichst reibungslosen Übergang zu schaffen.

Alle wichtigen Infos dazu (z.B. neue Telefonnummern) erfahrt Ihr zeitnah auf unserer Homepage.

Und für alle Teilnehmer an unseren Angeboten hat dies auch einen enormen Vorteil, denn durch die freiwerdenden Räumlichkeiten in der Walburgastraße haben wir ab November wieder mehr Platz für unsere Betreuung.

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Wir sind wer bei Volk im Schloss

Am Samstag trat Wir sind wer, die Band der Peter-Jordan-Schule in Mainz, bei Volk im Schloss auf und heizte der anwesenden Menge ordentlich ein. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an alle Mitglieder der Band für Euer Engagement und die tolle Stimmung, die Ihr verbreitet habt.

Wir sind wer haben mittlerweile eine eigene Seite mit Bildern der Auftritte und mehreren Songs zum Reinhören.

Cisco unterstützte die Lebenshilfe am Giving Back Day

Seit vielen Jahren unterstützt das IT-Unternehmen Cisco mit dem „Giving back day“ soziale Projekte in der Region.

Der weltweit agierende Netzwerkhersteller Cisco will von seinem Erfolg etwas an die Gesellschaft zurückgeben. Jedes Jahr am bundesweiten „Giving back day“ sind Mitarbeitende aus allen deutschen Tochtergesellschaften aktiv, um gemeinnützige Unternehmen zu unterstützen.

Bernhard Brehm und sein fünf Mann starkes Team waren am 08. Mai einen Tag lang bei der Lebenshilfe Groß-Gerau e.V. zu Besuch, um mit dringenden Renovierungsarbeiten am Haus der Lebenshilfe etwas Gutes zu tun. Die Lebenshilfe bietet vielfältige Betreuungsangebote für Menschen mit einer Behinderung in Ihrem Haus an. Es gibt Kreativ- und Tanzgruppen oder wöchentliche Treffs für Kinder und Jugendliche, aber auch die regelmäßig in den Schulferien stattfindende Ferienbetreuung startet immer vom Haus der Lebenshilfe aus. Verständlicherweise leidet über die Jahre die Einrichtung bei den vielen Angeboten etwas.

So haben die Männer und Frauen von Cisco tatkräftig all die Spuren der vergangenen Jahre beseitigt, die Wände im Betreuungsraum, Keller und Eingangsbereich geweißt, eine Trennwand ersetzt, die das letzte Fußballspiel im Hof nicht überlebt hatte, die Tische und Bänke im Außenbereich geschliffen und neu lackiert. Das empathische und freundliche Team brachte dabei alle Materialien als Spende selbst mit, was einem gemeinnützigen Verein wie der Lebenshilfe eine große finanzielle Last abnimmt.

Alle Beteiligten von Cisco und der Lebenshilfe hatten an diesem Tag einen riesen Spaß und würden dieses Event gerne im nächsten Jahr wiederholen.

 

Bericht des Vorstandes zur 50-Jahr-Feier

„Das war ein schönes Fest – ein Fest, das man so schnell nicht vergessen wird“.  Mit diesen Worten beendete Moderator Andreas Michael Winkel das große Mit-Mach-Fest anlässlich des 50 Jährigen Bestehens der Lebenshilfe Kreisvereinigung Groß-Gerau e. V.

Es wuselte in allen Ecken und Nischen in der Stadthalle der Stadt Mörfelden-Walldorf.  Der große Saal und alle Clubräume waren geöffnet und überall gab es Angebote zum Mitmachen. Da bot die Tanzgruppe erste Übungsschritte an, bei der Bastelgruppe konnte man  lustige Buttons gestalten. Ganz Mutige teilten das Angebot und steckten einen Arm in den schwarzen Kasten, um zu ertasten, was sich darin verbarg.

Vorsitzende Kathi Schmidt und ihr Stellvertreter Stefan Tippner begrüßten die Gäste beim Einlass in die Stadthalle mit einem Gläschen Sekt und nahmen Gratulationen und Geschenke von zahlreichen Gästen entgegen. Pünktlich kurz vor 15 Uhr moderierte Andreas Michael Winkel die Veranstaltung an und lud alle zur aktiven Teilnahme ein. Die Eröffnungsrede hielt kurz und prägnant der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer. Er freute sich über den munteren

Charakter des Mit-Mach-Festes anlässlich des 50-jährigen Jubiläums und betonte den hohen Stellenwert der Arbeit der Lebenshilfe für den Kreis Groß-Gerau. Ihm folgte Heinz-Peter Becker, Bürgermeister der Stadt Mörfelden-Walldorf. Beide betonten, wie wichtig ihnen Inklusion aller Menschen ist und versicherten der Lebenshilfe ihre Unterstützung. Becker setzte dies auch praktisch um und verkündete den Beschluss des Magistrats, auf die gesamte Hallenmiete zugunsten der Lebenshilfe zu verzichten. Wie wichtig die Lebenshilfe für Menschen mit einem Handicap ist, betonte auch Peter Stabenow, der als Selbstvertreter Mitglied im Bundesvorstand der Lebenshilfe ist und zum Fest eigens nach Walldorf gekommen war und dies mit sichtlicher Freude genoss.

Munter leitete Andreas Michael Winkel zum Auftritt der Band „Wir sind wer“ der Peter-Jordan-Schule aus Mainz über, die kürzlich den zweiten Platz beim Inklusionspreis Musik des Landesmusikrats Rheinland-Pfalz gewonnen hat und das Publikum begeisterte.

 

Die Betreuerinnen und Betreuer der Lebenshilfe-Gruppen wurden vorgestellt. Ihnen gilt ein besonderer Dank, da sie das umfangreiche Mitmach-Angebot gestalteten, zu dessen Erkundung Winkel die Gäste nun einlud. Die Tanzgruppen, die Ü 30 Gruppe, Kids-Gruppe, Montags-Treff, Donnerstagstreff, Theatergruppe sowie die Freizeit Gruppe Jugendzentrum Mörfelden zeigten ihre Angebote und kontinuierlichen Aktivitäten.

Die Vorsitzende Kathi Schmidt dankte für die vielen Gratulationen und Geschenke. Sie freute sich ganz besonders, Hermann Beeres,  Ehrenvorsitzender der Lebenshilfe, zu begrüßen, der aus der Nähe von Marburg nach Mörfelden-Walldorf gekommen war und für die 45-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde. Ebenso wurde Ingo Wald für die 41-jährige Mitgliedschaft geehrt. Als Mensch der ersten Stunde und somit für 50-jährige Mitgliedschaft erhielt der frühere Landrat Willi Blodt in Abwesenheit eine Ehrung. Die Ehrenurkunden überreichte Jakob Schlacht, erster Selbstvertreter im Vorstand der Lebenshilfe Groß-Gerau. Er war später auch noch als Obelix im selbst geschriebenen Stück der Theatergruppe zu sehen.

Weiter ging es dann mit der Band „Blind Foundation“. Der Name der Band kommt nicht von ungefähr:  Zwei der vier Musiker sind blind – hier wird Inklusion „gelebt“. Es dauerte nicht lange, und die Gäste rockten munter auf der Tanzfläche- in Gruppen, zu zweien oder mit Rollstuhl, eine tolle Stimmung, die keinen unberührt ließ.

Anschließend zeigten die Mitglieder der Theatergruppe mit ihrem Stück „Asterix und Obelix auf Weltreise“, was ihnen zu diesem Thema selbst eingefallen war und begeisterten erneut das Publikum. Es folgte die Gesellschaftstanzgruppe, die auch die Zuschauer dazu bewegte, einen flotten Disoc-Fox aufs Parkett zu legen.

 

Zum Abschluss stellte sich beim neuen Chor der Lebenshilfe der Gänsehaut-Effekt ein. Unter der Leitung von Kerstin Schmidt wurde  „Ein Hoch auf uns“ von Andreas Bouran eingeübt.  Der Chor begeisterte und Moderator Andreas Michael Winkel  ermunterte mit großem Erfolg viele Gäste zum spontanen Mitsingen  in der zweiten Runde. Und so schmetterte es aus vielen Kehlen „Ein Hoch auf uns, auf dieses Leben!“