Hase, Igel – fertig, los….! – inklusives Theater am Staatstheater Darmstadt

„TOP – die Wette gilt – ich bin schneller – ich bin schon da … nicht so eilig….! – zwischen den Polen von Gewinnen und Verlieren, Schneller – und Schlauer – Sein bewegt sich diese bekannte Märchen mit seinen zwei ungleichen Kontrahenten. Die Geschichte wird von einem kleinen inklusiven Ensemble mit Spaß am Spiel, an Rhythmus, Schnelligkeit, Kräfte messen, sowie mit Ruhe und Gelassenheit erzählt. Auch die Rolle der Eltern, die sich bewegt zwischen Behütung und Desinteresse, Ehrgeiz und Unterstützung, wird thematisiert.

„Hase und Igel – fertig los….“ behandelt Themen und Erfahrungen, die Kinder mit und ohne Handicap gleichermaßen betreffen und interessieren. Dabei sein ist alles…
Weitere Informationen auf der Seite des Stückes (Klick auf Bild) oder auch im Darmstädter Echo.

Mitarbeiter des Groß-Gerauer Lofthouse spenden ihre Trinkgelder für die Lebenshilfe

Stefan Bormann, Simon Rupprecht, Katja Achtmann

Stefan Bormann, Simon Rupprecht, Katja Achtmann

Die Kellnerinnen und Kellner des Groß-Gerauer Lofthouse haben ihre Trinkgelder in Höhe von 40€ der Lebenshilfe Groß-Gerau e.V. gespendet. Dafür möchten wir ihnen und insbesondere Herrn Rupprecht, der die Spende übergab, unseren Dank ausdrücken.
Als gemeinnütziger Verein sind wir immer auf Spenden und Zuwendungen angewiesen, um unsere Arbeit verrichten zu können. Mit dieser Spende können wir beispielsweise neue Materialien für unsere Kreativangebote, Tanzgruppen oder Freizeittreffs anschaffen. Daher sind wir und natürlich ganz besonders der von uns betreute Personenkreis sehr erfreut, wenn Spender unsere Leistungen sowie unser Bemühen anerkennen und uns bei unserer Arbeit für Menschen mit Behinderung aktiv unterstützen.

19. Kunstaustellung BehindART Kids läuft noch diese Woche

DSC_0084Diese Woche noch können Sie im Foyer der Sparkasse Darmstadt Werke aus unserem Malangebot bestaunen, die von unseren Teilnehmern mit Behinderung erstellt wurden. Die Werke zeigen ein breites Spektrum ganz unterschiedlicher Fähigkeiten.

Neben verschiedenen Maltechniken, Collagen, Bildern aus Erde oder Gewürzen, werden auch Skulpturen und Fotografien z.B. von einer Landart-Aktion gezeigt sowie sinnesbezogene Werke zum Thema „Frühling“.

Groß-Gerau läuft – laufen Sie mit?

Groß-Gerau läuft

Groß-Gerau läuft

Auch dieses Jahr wieder nimmt die Lebenshilfe bei Groß-Gerau läuft teil. Wenn Sie Kunde, Mitarbeiter oder Mitglied der Lebenshilfe sind, haben Sie sicher in den letzten Tagen unser Einladungsschreiben erhalten.

Uns geht es in erster Linie um die Teilnahme und den Spaß als Gruppe. Auch das Auftreten in der Öffentlichkeit, gerade von und für Menschen mit Behinderung liegt uns sehr am Herzen. Wir würden uns daher sehr freuen, Sie am 23. Juni als Läufer oder Helfer am Streckenrand begrüßen zu dürfen. Auch dieses Jahr ist wieder ein vorbereitenden Lauftreff eingeplant. Die Termine können Sie unserer Einladung entnehmen.

„Stadtradeln“: Mitmachaktion für den Klimaschutz – Groß-Gerau ist dabei

Radfahren macht Spaß, ist gut für Gesundheit wie Klima und fördert die Fitness. Für die Kreisstadt Groß-Gerau Grund genug, die vom Klimabündnis – einem kommunalen Netzwerk zum Klima-Schutz – initiierte Mitmach-Aktion „Stadtradeln“ zu unterstützen, bei der Aktion aktiv mitzumachen. Ziel der bundesweit angebotenen Aktivität ist es, den Wert des Fahrradfahrens für den Klimaschutz stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

Im Landkreis Groß-Gerau fällt der Startschuss für das „Stadtradeln“ am Sonntag, 22. Mai 2016, und endet am Samstag, 11. Juni 2016. Ergänzend zu Magistrat, Stadtverordneten und Beschäftigten der kommunalen Verwaltung richtet die Stadt Groß-Gerau den Appell zum Mitwirken auch an die Bevölkerung.

Während des Aktionszeitraums ist jeder einzelne Bürger aufgerufen, kräftig in die Pedale zu treten, möglichst viele Wegstrecken mit dem Fahrrad zurückzulegen. Die beruflich wie privat gefahrenen Kilometer gilt es zu erfassen und auf der Internetseite www.stadtradeln.de dem „Stadtradel“-Team der Heimatkommune – in diesem Fall Groß-Gerau – zuzuordnen. Schließlich ist es Plan der Kreisverwaltung jene Gemeinde oder Stadt auszuzeichnen, die sich innerhalb des Aktionszeitraumes als aktivste Fahrrad-Kommune im Landkreis erwiesen hat. Und da möchte sich Groß-Gerau auf jeden Fall gut positionieren.

Um ein sichtbares Signal für den Auftakt der Aktionswochen „Stadtradeln“ in der Kreisstadt Groß-Gerau zu setzen, unternehmen einige Beschäftigte der Stadtverwaltung gemeinsam mit Bürgermeister Stefan Sauer am Montag, 23. Mai 2016, um 13:00 Uhr eine kleine Rad-Rundfahrt durch die Innenstadt. Gäste sind willkommen und eingeladen, die Radfahrer-Gruppe auf ihrer Rundtour zu begleiten.

Quelle: gg24.de

Resümee unserer ersten Vorsitzenden Kathi Schmidt über den Aktionstag zum 5. Mai

Am Samstag, den 30.04.2016 beteiligte sich die Lebenshilfe Groß-Gerau am Aktionstag der Aktion Mensch. Thema in diesem Jahr war die Barrierefreiheit unserer Stadt. Unser Informationsstand war an einem zentralen Ort in der Innenstadt von Groß-Gerau platziert, so dass an dem sonnigen Samstag Vormittag zahlreiche Passanten vorbeikamen.

Wir stießen mit unserem Stand auf sehr großes Interesse in der Groß-Gerauer Bevölkerung. Wir hatten viele gute Gespräche. Niemand fühlte sich von uns belästigt. Im Gegenteil war zu spüren, dass ein großer Teil der Groß-Gerauer Bevölkerung schon vielfältige Erfahrungen mit Barrieren in jeder Hinsicht gemacht hat und sich sehr gerne darüber austauschte.

WP_20160430_11_57_21_ProSo klebten auch alle bereitwillig ihre Punkte. Die Groß-Gerauer bemängelten beispielsweise, dass Bordsteinkanten häufig zu hoch sind. Fast alle Geschäfte in der Darmstädter Straße sind nur über mindestens eine Stufe zu erreichen, Rampen gibt es dort nur selten. Die Groß-Gerauer lobten jedoch die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter/innen in den Geschäften sehr. Ebenso wurde bemängelt, dass es am Groß-Gerauer Bahnhof nach wie vor keinen Aufzug gibt und es nicht an allen Bushaltestellen möglich ist, ebenerdig in die Busse einzusteigen. Gehwege sind häufig zu eng oder werden mit Ausstellware zugestellt, Autos parken zu dicht am Gehweg, so dass oft nur ein schmaler Weg begangen werden kann. Nicht alle öffentlichen Gebäude (z. Bsp. das Historische Rathaus, Schulen oder die Bühne der Stadthalle) verfügen über einen barrierefreien Zugang.

Die Vorstandsmitglieder machten in den Gesprächen immer wieder deutlich, dass Barrierefreiheit nicht nur für Körperbehinderte wichtig ist. Viele Menschen kommen beispielsweise nicht mit der Bedienung von Bankautomaten, Fahrkartenautomaten oder dem Informationssystem im öffentlichen Personenverkehr zurecht. Auch dies stellt für viele Menschen Barrieren dar. Für einige der Passanten war dies ein völlig neuer Aspekt.

WP_20160430_11_01_04_ProGroß-Gerau wurde hinsichtlich der Barrierefreiheit von der Bevölkerung mit schlecht bis mittelmäßig bewertet. Hierzu passt das Zitat eines Passanten: „Es ist nicht alles schlecht. Aber vieles könnte viel besser sein.“

Wir wünschen uns, dass in Groß-Gerau das, was besser sein könnte, bei zukünftigen Baumaßnahmen auch wirklich besser gemacht wird und mehr darüber nachgedacht wird, wie bestehende Gebäude und Systeme barrierefrei gestaltet werden können, so dass mehr Menschen an einem selbstbestimmten Leben teilhaben können.

Beim Aktionstag dabei waren: Dennis Mücke, Sabine Mücke, Inge Auer, Heinz Neidhardt, Katja Achtmann und Kathi Schmidt

Kurz, knapp, leicht – Es gibt ein Recht auf verständliche Sprache und Teilhabe

In einem Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau referieren die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, und der SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann über die Schwierigkeiten, die das komplizierte Amtsdeutsch verursacht.

Beide setzen sich dafür ein, Texte in Leichter Sprache zu verfassen. Dies hilft nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch Menschen mit anderen Muttersprachen oder Flüchtlingen. Letztlich hilft Leichte Sprache allen Menschen, indem sie komplexe und schwer verständliche Themen in einfachen und klar verständlichen Worten wiedergibt.

Auch in der Politik hat man mittlerweile erkannt, wie wichtig Leichte Sprache ist. Die Seite des Bundestages, Wahlunterlagen, eine Datenbank für den Umgang mit Ämtern (Idema) und vieles mehr wird mittlerweile in Leichter Sprache angeboten.

Kritiker sagen zwar, dass die deutsche Sprache so verunglimpft werde, aber Leichte Sprache will sie ja nicht ersetzen, sondern vielmehr ergänzen, um allen Menschen den Zugang zu Informationen zu ermöglichen.

Den sehr lesenswerten Artikel finden Sie [hier].

Mehr Informationen zu Leichter Sprache finden Sie [hier].

Auch wir schreiben bereits viele unserer Angebote und Programme in Leichter Sprache aus, um unseren Kundenkreis noch direkter ansprechen und erreichen zu können.